Nach der Niederlage beim HSC Leu stand mit dem aktuellenTabellenführer aus Wolfsburg gleich die nächste unangenehme Prüfung an. Mit einigen Umstellungen wollten wir den technisch versierten Wolfsburgern das Spiel in die Spitze erschweren und selbst durch Konter immer wieder Nadelstiche setzen. Und die Mannschaft hat dies in der ersten Halbzeit hervorragend umgesetzt.
 
Lupo fand kaum ein Anspiel in die Spitze und war gezwungen immer wieder quer bzw. hinten rum zu spielen. Wir selbst waren nach Ballgewinnen immer wieder schnell im Umschaltspiel und erarbeiteten uns oft gute Überzahlsituationen. In der 18. Minute war es dann ein Sololauf von Max-Rudi Manusch, der einen Fehler der Wolfsburger bestrafte. Den Ball kurz hinter der Mittellinie erkämpft, zog er zielstrebig in den 16er und verwandelte eiskalt zur Führung. Bereits davor hatten wir hervorragende Gelegenheiten um in Führung zugehen. Der gute Torwart von Lupo verhinderte jedoch eine noch frühere Führung.
 
Auch nach der Führung waren wir eng am Gegner und nach vorn jederzeit gefährlich. Es dauerte jedoch bis zur 41. Minute als Fritz Loose nach schönem Zuspiel von Julian Zabbarov den Ball im kurzen Eck unterbrachte. Wer jedoch dachte, es geht mit 2:0 in die Halbzeit sah sich getäuscht. Nur zwei Minuten nach dem ersten Treffer traf Fritz zum zweiten Mal. Per sehenswertem Fallrückzieher versenkte er den Ball zum 3:0. Zu diesem Zeitpunkt war lediglich die Chancenverwertung insgesamt zu bemängeln.
Mit Beginn der zweiten Hälfte übernahm jetzt der Favorit aus Wolfsburg die Partie. Schöne, gefällige Kombinationen im Mittelfeld,v ermehrtes Spiel über außen und auch schnelle Spielverlagerungen führten immer wieder zu Lücken im Abwehrverbund. Aus diesem Grund standen wir in der 2. Halbzeit sehr tief und auch die Entlastung nach vorn wurde weniger, so dass kein gutes Spiel mehr von uns zustande kam. In der 84. Minute war dann nach einer Flanke von rechts noch Ivan Oliverio für Lupo erfolgreich. Mehr als dieser Anschlusstreffer war jedoch heute nicht mehr drin, so dass aufgrund der starken ersten Hälfte der Erfolg in Ordnung geht.
 
Es bleibt wie gehabt, dieses Jahr kann jeder jeden schlagen. Am Dienstag um 19 Uhr geht es im Bezirkspokal weiter gegen den Ligakonkurrenten Blau-Weiß.
 
Kader: Jannik Schwieger, Pedram Tavakoli, Tim Batzdorf, FlorianStrache, Tyron Neumann, Justus Göcke, Mark Kraekel, Lars Hillebrandt, GregorLohse, Julian Zabbarov, Julius Kretzer, Max-Rudi Manusch, Benny Williem, LevinAngelini, Fritz Loose