Dienstag, 10.03.2020
 
E2-Junioren, 17:30 Uhr
TSV Rüningen II - RWV II   3:8
 


schiedsrichter Plate 03

Am letzten Sonntag war es endlich soweit, Vater und Sohn gemeinsam an der Linie. Aber der Reihe nach. Nachdem wir als Verein immer wieder empfindliche Strafen wegen zu wenig aktiven Schiedsrichtern bezahlen mussten und mich meine Jungs gefragt haben, welchen Job sie denn mal machen könnten, um etwas zusätzliches Taschengeld zu verdienen, habe ich sie davon überzeugt, die Prüfung zum Schiedsrichter zu absolvieren. Am ersten Lehrgangsabend habe ich mir das mal mit angeschaut und sogleich festgestellt, dass ich die eine oder andere Regel gar nicht kannte!

Außerdem hat dieser Perspektivwechsel so einen ungeheuren Spaß gemacht, dass ich die Prüfung gleich mit gemacht habe. Nun gibt es also drei neue Schiedsrichter in unserem Verein.

Und am Sonntag in Hondelage ergab sich nun die Gelegenheit, unter der Spielleitung der Braunschweiger Schiedsrichterlegende Attila Kiss, dass ich gemeinsam mit meinem Sohn Laurenz als Assistent an der Linie stand.

Interessanterweise sieht man aus dieser Position ein völlig anderes Spiel. Und es ist mitnichten so, dass man nur die Linie auf und ab läuft und ab und an mal die Fahne hebt. Nein, es gehört schon eine gehörige Portion Konzentration und Aufmerksamkeit dazu, immer mehrere Perspektiven gleichzeitig einzunehmen. Ich muss schon sagen, Hut ab vor den Leistungen der Schiedsrichter. Das ist gar nicht so einfach. Und ich möchte jedem empfehlen, sich einmal wirklich regelkundig zu machen.

Gleichzeitig geht mein flammender Appell an alle Volkmaroder Fußballfans: Bitte entgegnet dem 12. Mann und seinem Team mit Respekt. Vor allem, wenn es sich dabei um Jugendliche handelt, die ihre ersten Spiele leiten. Denn ohne Schiedsrichter geht es nicht!

Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Jeder einzelne Spieler auf dem Platz trifft in einem Spiel wesentlich mehr falsche Entscheidungen als das Schiedsrichtergespann!

Also, fair geht vor! Vor allem bei uns in Volkmarode.

Euer Präsi